NOTUS energy und die Staatliche Regionalverwaltung Odessa unterzeichnen Erklärung zum Bau von drei Windparks

04.03.2020

Die Potsdamer NOTUS energy Gruppe und Vertreter der Odessa Regionalverwaltung haben am 4. März 2020 ein „Memorandum of Understanding“ zur Entwicklung von drei Windparks unterzeichnet.

Damit haben NOTUS energy und die Verantwortlichen vor Ort den nächsten Schritt zum Bau der geplanten Windenergiefelder getan. „Wir freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit mit den Vertretern der Odessa Regionalverwaltung und der lokalen Gemeinden“, sagt Hannes Otto, Prokurist von NOTUS energy. Für die Verwaltung hat Maksym Kutsyy die Vereinbarung unterzeichnet. Kutsyy ist der von Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj eingesetzte Gouverneur in der Region.

Die gemeinsame Erklärung soll auch weiter eine „vertrauensvolle partnerschaftliche Zusammenarbeit“ beim Ausbau der „grünen Energie“ rund um Odessa gewährleisten. Dazu ist unter anderem ein regelmäßiger Austausch zwischen der Regionalverwaltung und NOTUS energy während den kommenden Planungs- und Bauphasen vorgesehen.

Inbetriebnahme für 2022 geplant

NOTUS energy hatte im April 2019 die Rechte für den Bau der Windparks erworben und übernimmt die strukturierte Finanzierung, die technische Planung, den Bau und den Betrieb der Anlagen.

Die Projekte liegen im Bezirk Ovidiopol, rund 30 Kilometer westlich der ukrainischen Schwarzmeermetropole. Die drei Windparks sollen in der Nähe der Gemeinde Libental (ca. 120 Megawatt) und am Rande der Dörfer Roksolany und Ovidiopol (ca. 180 Megawatt) entstehen.

Aktuell sind rund 50 ertragsstarke Windenergieanlagen mit einer Gesamthöhe von bis zu 250 Metern geplant.

Inzwischen hat NOTUS energy mit den Vorarbeiten begonnen. „Wir sind zuversichtlich, dass die Zentralregierung in Kiew die derzeitigen Diskussionen um Höhe und Laufzeit der Vergütungstarife sehr zeitnah und mit einem positiven Resultat für die Branche der erneuerbaren Energien beendet. Wir wollen noch in diesem Jahr die ersten Fundamente errichten“, erklärt Hannes Otto. Die Inbetriebnahme wird für 2022 erwartet.