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Windpark Reesdorf

Windpark zwischen A9 und Bahnstrecke

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Die Bauarbeiten der Schotterwege sind vollem Gange.

Das Projektteam von NOTUS energy hat das Bauvorhaben mit seinen einzelnen Abschnitten beim Ortsbeirat von Reesdorf vorgestellt. Die Anwohner konnten umfassend informiert werden und Detailfragen wurden im Nachhinein mit Informationen der Fachabteilungen beantwortet.

Der Baubeginn des Windparks Reesdorf rückt näher. Das Potsdamer Unternehmen NOTUS energy erhält die Genehmigung für die beiden geplanten Windenergieanlagen im Reesdorfer Forst.

„Mit der Genehmigung sind wir einen großen Schritt weitergekommen. Die zuständigen Behörden haben uns grünes Licht gegeben. Jetzt bereiten wir mit Hochdruck den Baubeginn vor“, sagt Johannes Schneeberg, Projektleiter bei NOTUS energy.

Als nächstes steht die konkrete Umsetzungsplanung der Kabeltrasse auf dem Programm. Die beiden Windenergieanlagen sollen am Umspannwerk Seddin mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden werden. Die Kabel sollen unterirdisch möglichst entlang bestehender Waldwege verlaufen. Dadurch sind nur minimale Eingriffe in den Forst nötig.

Die Inbetriebnahme der beiden Windenergieanlage soll bis Ende des Jahres 2026 erfolgen

Im Verfahrensschritt Behördenbeteiligung haben wir bereits einige positive Stellungnahmen erhalten. Seit Anfang Februar haben die beteiligten Fachbehörden und Trägern öffentlicher Belange die Möglichkeit zum geplanten Projekt Windpark Reesdorf Stellung zu nehmen. Von anderen Fachbehörden sind Nachforderungen mit Rückfragen zu technischen Details eingegangen. Diese werden nach und nach so bedient, dass unser Antrag abschließend und vollständig geprüft werden kann.

Im Genehmigungsverfahren zum Windpark Reesdorf startet jetzt die Behördenbeteiligung für den Neu-Antrag. In diesem Schritt holt sich die Genehmigungsbehörde Stellungnahmen zuständiger Ämter ein und koordiniert anschließend die Erfüllung von Nachforderungen.

In Brandenburg ist das Landesamt für Umwelt die immissionsschutzrechtliche Genehmigungsbehörde für Windenergieanlagen. Im Prozessschritt Behördenbeteiligung bittet sie alle betroffenen Träger öffentlicher Belange um eine Stellungnahme zu unserem Projekt. Hiervon berührt sind beispielsweise Luftfahrt, Straßenrecht und das Bauamt. Innerhalb einer festgesetzten Frist haben die Ämter die Möglichkeit sich zum Vorhaben zu äußern und bei Bedarf Nachreichungen zu fachlichen Details zu fordern.

„Wenn die Behördenbeteiligung startet, ist das für uns Planer immer ein gutes Zeichen. Das heißt, alle Unterlagen sind beisammen und das eigentliche Genehmigungsverfahren kann losgehen“, erklärt Johannes Schneeberg, zuständiger Projektplaner bei NOTUS Energy.

Nach Eingang der Stellungnahmen koordiniert die Genehmigungsbehörde eventuelle Nachforderungen zum Genehmigungsantrag und entscheidet bei Vorliegen aller abschließenden Stellungnahmen über Zustimmung oder Ablehnung des Antrages.

Die Planer von NOTUS energy haben ihren Antrag zur Errichtung der zwei Windenergieanlagen im Reesdorfer Forst überarbeitet und neu eingereicht. Die Standorte liegen jetzt etwa 100 Meter weiter südlich, außerhalb eines als Erholungswald eingestuften Bereichs.

„Bei der Planung der Windenergieanlagen achten wir darauf die Erholungsmöglichkeiten für Anwohnerinnen und Anwohner zu erhalten“, erklärt Johannes Schneeberg, verantwortlicher Projektleiter bei NOTUS energy in Potsdam. Die Kiefernforste zwischen A9 und der Bahnstrecke eignen sich für die Windenergie, da Nachbarschaft und Natur hier nur sehr wenig beeinträchtigt werden.

Durch die geplanten umweltfachlichen Ausgleichsmaßnahmen entsteht zudem neuer Mischwald. „Für jede Kiefer, die wir fällen, pflanzen wir mindestens einen Laubbaum. So bringt die Windenergie mehr ökologische Vielfalt in die Region und macht den Wald sowohl erholsamer als auch widerstandsfähiger gegen Waldbrände“, sagt Schneeberg.

Mit der Genehmigung der Neuplanung ist in der zweiten Jahreshälfte 2024 zu rechnen. Der Landesbetrieb Forst hatte den ursprünglichen Antrag von NOTUS energy mit Verweis auf den als Erholungswald klassifizierten Bereich abgelehnt.